10 Spartipps für die Online-Reisebuchung

Heutzutage passieren die meisten Reisebuchungen über das Internet. Natürlich gibt es auch hier Tipps und Tricks, wie man kleinere Hindernisse umgehen und dabei Geld sparen kann. Damit der nächste Urlaub nicht über dein Budget hinaus geht, haben wir dir die 10 besten Spartipp’s bei Online-Reisebuchungen zusammen gefasst.

Wenn du dich nicht auf einen bestimmten Reisezeitraum oder eine spezielle Airline festlegen musst, lohnt sich die Flugrecherche über sogenannte Vergleichsportale. Diese werten die Verbindungen und Preise fast aller Fluggesellschaften aus und helfen dir, die für dich billigsten und besten Flüge zu finden. Bekannte Tools für deine Flugsuche sind beispielsweise Google Flights, ITA-Matrix oder Skyscanner.

Wenn du noch nicht genau weißt, wo dein nächster Urlaub hin gehen soll, kannst du dich auch bei vielen Tools inspirieren lassen. Gibst du beispielsweise bei Google Flight nur den Abflughafen ein, liefert er dir mehrere verschiedene und günstige Reiseziele. Mit der Angabe von Kriterien wie „Orte“ und „Interessen“ kannst du deine Suche filtern und perfekt auf dich und deine Vorstellungen abstimmen.

Für Spontanreisende bieten Fluggesellschaften ab und zu auch spezielle Angebote an. Bei Lufthansa Surprise kannst du beispielsweise ein Überraschungsziel zum Schnäppchenpreis ergattern.

2. Wähle den richtigen Abflugort

Selbst wenn du bei der Urlaubsplanung an die Ferienzeit gebunden bist, gibt es einfache Tricks, wie du günstige Flüge finden kannst. Wohnst du beispielsweise in Bayern, kannst du von benachbarten Bundesländern wie Sachsen aus in den Urlaub fliegen, dort endet die Ferienzeit nämlich früher als in Bayern. Es lohnt sich also, mal einen Blick über die Grenze zu werfen. Dasselbe gilt für Reisende in der Nähe der Landesgrenze. Die französische Seite swiss.com/fr hält zum Beispiel andere Angebote bereit als ihr deutsches Gegenstück swiss.com/de.

Über Vergleichsportale kannst du zwar schnell und einfach passende Airlines und Flüge finden, aber das eigentliche Buchen solltest du trotzdem direkt auf der Website der Fluggesellschaft abschließen. Dort findest du ab und zu Aktionen und Sondertarife, die nicht bis zu den Reiseportalen durchsickern.

Auch wenn die Preise der Portale auf den ersten Blick niedriger erscheinen, zahlt man hier unter dem Strich etwas mehr. Das liegt daran, dass du auf den Betrag des günstigsten Treffers meistens noch Gebühren für bestimmte Zahlungsarten, wie Gepäckmitnahme oder andere Annehmlichkeiten zahlen musst. Lass dich also nicht veräppeln – egal wie günstig die Tarife im ersten Moment auch scheinen!

Ein weiterer Tipp ist das Aufteilen der Gepäckkosten. Hand aufs Herz – hat nicht jeder von uns im Endeffekt immer viel zu viel im Koffer dabei? Dieses Problem kannst du ganz leicht umgehen, indem du dir beispielsweise einen großen Koffer mit deinen Mitreisenden teilst. Dadurch entgehst du nicht nur dem übermütigen Packproblem, sondern sparst dir gleich doppelte Gepäckkosten.

Wenn du einen Schnäppchenflug ohne Gepäck ergattert hast und noch ein Gepäckstück dazu buchen willst, solltest du dies im voraus online erledigen. Das ist bei vielen Airlines billiger als wenn du das Gepäckstück vor Ort am Flughafen noch zahlen musst.

Dass ein Flug Verspätung hat oder sogar ganz gestrichen wird, ist keine Seltenheit. Umso wichtiger ist es, zu wissen, dass du als Passagier zu einer Entschädigung gemäß EU-Fluggastrechte-Verordnung 261/2004 berechtigt bist. Diese gilt jedoch nur, wenn es sich nicht um Fälle höherer Gewalt oder außergewöhnliche Umständen handelt.

Die Entschädigung ist abhängig von der Flugstrecke und liegt bei einer Strecke von bis zu 1.500 km bei ca. 250 – 600 €. Bei einer Strecke von mehr als 3.500 km liegt die Entschädigung bei 600 €. Mit dem Great Circle Mapper lässt sich die Flugdistanz ganz einfach berechnen. Sollte es Probleme mit der Fluggesellschaft geben, empfiehlt es sich, Spezialisten wie AirHelpFairplane oder Flightright einzuschalten. Diese regeln die komplette Kommunikation mit der Fluggesellschaft, sie behalten allerdings bei Erfolg ca. 30 Prozent der Entschädigung.

Wenn du dich für ein Hotel einer großen Kette entschieden hast, gilt grundsätzlich dasselbe wie bei den Airlines: Nur bei Buchungen direkt über die Homepage kannst du von Kundenbindungsprogrammen, wie Rabatten oder kostenlosen Upgrades profitieren.

Viele Ketten wie Accor, Best Western, Hilton, IHG Marriott & Co. bieten Bestpreisgarantie. Wenn du also dasselbe Zimmer zu einem günstigeren Preis auf einem Reiseportal findest, weist dich das Hotel vor der Buchung darauf hin und drückt somit den Preis. Bei der Buchung über die Homepage kannst du außerdem von Frühbucherrabatten bei Hotels profitieren.

Auch wenn grundsätzlich eine Buchung über die Hotel-Website am besten ist, lohnt es sich trotzdem, nach Rabattaktionen von Buchungsportalen zu suchen. Hotels.com bietet beispielsweise wöchentlich bis zu 50 Prozent Rabatt über Blitzaktionen an. Es gibt auch Buchungsportale wie TravelzooLuxuryLink oder SecretEscapes, die sich auf hochpreisige Hotels spezialisiert haben und regelmäßig Sonderangebote dazu anbieten.

Buchungsportale wie Booking.com nehmen außerdem an Cashback-Aktionen teil. Reisende bekommen dann rückwirkend ein paar Prozente ihrer Hotelbuchung erstattet. Im Gegensatz dazu bietet Shoop.de beispielsweise eine ganze Reihe von Rabattaktionen an.

Treue wird belohnt – das gilt sowohl bei Fluggesellschaften als auch bei Hotelketten. Mit sogenannten Matching-Angeboten einiger Hotels lässt sich der Status auf andere Hotels übertragen. Beispielsweise übernimmt Best Western den Elite-Status aus einem beliebigen anderen Hotel-Treueprogramm.

Ein solcher Status-Match ist auch bei Fluggesellschaften möglich. Eine Übersicht dazu findest du auf travel-dealz.de.

Privatunterkünfte können eine günstigere Alternative zu Hotels sein. Besonders attraktiv sind sie natürlich an Orten, an denen es überhaupt keine Hotels gibt. Aber auch bei beliebten Touristenzielen kannst du Privatunterkünfte finden. Hier kommt es natürlich darauf an, welche Unterkunftsart du bevorzugst, aber auch hier lohnt sich definitiv der Preisvergleich. Neben der populären Plattform Airbnb gibt es auch weniger bekannte Dienste wie 9flatsCouchsurfing oder Wimdu.

Benötigst du in deinem Urlaub einen Mietwagen, solltest du nach Rabattnummern Ausschau halten. Viele Mietwagen-Vermieter gewähren Kunden, die mit bestimmten Airlines geflogen sind oder bestimmte Hotels gebucht haben, einen Preisnachlass. Es gibt auch lokale Agenturen, die für große Anbieter die Vermietung übernehmen. Hier lohnt sich eine Preisverhandlung per E-Mail oder per Telefon, da diese oftmals einen Spielraum haben und Online-Preise der Autovermieter unterbieten können.

Eine neuere und günstigere Alternative von Mietwagen ist das sogenannte Carsharing. Für deutsche Nutzer ist DriveNow beispielsweise auch in Brüssel, Kopenhagen, London, Mailand, Stockholm und Wien verfügbar. Car2Go-Nutzer können den Dienst in Europa auch in Amsterdam, Florenz, Madrid, Mailand, Rom, Turin und Wien in Anspruch nehmen. Weltweit ist der Carsharing-Dienst in den USA, Kanada und in China vertreten. Du kannst beispielsweise auch in den USA und Kanada Fahrzeuge von Privatpersonen über Turo mieten.

Wie du also siehst, gibt es genügend Tipps und Tricks, wie du schon vor Antritt der Reise etwas sparen kannst. Natürlich steckt oft viel Zeit und Geduld dahinter, aber mal ganz ehrlich – lieber durch zeitaufwendige Recherchen Geld sparen und dieses dann gemütlich für das private Vergnügen im Urlaub ausgeben.

krick.com aufkunft.de

krick.com