Bestens vorbereitet: Mit dem Hund in den Urlaub

Für viele Hundebesitzer ist es völlig ausgeschlossen, ohne ihren Vierbeiner auf Reisen zu gehen. Damit der Urlaub sowohl für die Fellnase als auch für Frauchen und/oder Herrchen zum Genuss wird, gilt es einige Dinge zu beachten.

1. Das Reiseziel

Hotel oder Ferienwohnung? 

Eine geeignete Location zu finden ist nicht immer einfach. Oberstes Gebot ist es, bei den Unterkünften zu prüfen, ob tierische Begleitung akzeptiert wird. Hierbei darf man die Bedeutung des Wordings nicht unterschätzen: Während bei einigen Hotels Hunde lediglich gestattet – also geduldet – werden, sind sie in anderen Häusern willkommen. Als Hundebesitzer stellt sich die Frage dann nicht mehr, wo man lieber seinen Urlaub verbringt. Entscheidend ist, ob du in einem Hotel oder in einem Ferienhaus unterkommst. Während du in den meisten Hotels Einschränkungen akzeptieren musst, kannst du dich mit deinem Hund in einem Ferienhaus deutlich freier und entspannter bewegen.

Hitze macht Hunden zu schaffen

Ist man selbst ein Sonnenanbeter, kann man nicht davon ausgehen, dass diese Vorliebe auch auf den tierischen Begleiter zutrifft. Dieser teilt die Begeisterung in der Regel nicht, da er lediglich durch das Hecheln den Körper kühlen kann und Wärme generell weniger gut verträgt. Also immer ein schattiges Plätzchen für den Hund suchen und dies bei der Wahl des Ferienortes berücksichtigen. 

Auf Auslaufmöglichkeiten achten

So reizvoll ein einwöchiger Städtetrip auch ist, für Hunde ist er leider weniger geeignet. Gerade jetzt drängen sich in vielen Metropolen Menschenmassen durch die Straßen – absoluter Stress für Hunde. In die Reiseplanung sollte dies mit einbezogen und geschaut werden, ob es vor Ort eine angemessen große Auslauffläche für den Vierbeiner gibt, wo er auf Artgenossen treffen und sich gemeinsam mit ihnen ordentlich austoben kann.

2. Das Transportmittel

Neben der Auswahl des Reiseziels spielt auch die des Transportmittels eine wichtige Rolle. 

Mit dem Flugzeug unterwegs:

Die Bestimmungen, die den Flug mit Hund regeln, unterscheiden sich von Airline zu Airline. Fest steht, dass bei allen Fluglinien die Größe ausschlaggebend dafür ist, ob der Vierbeiner in der Kabine oder im Frachtraum reisen darf. In der Kabine sind lediglich Vierbeiner mit einer sehr kleinen Körpergröße willkommen, die zum Schutz anderer Passagiere allerdings in einer dafür vorgesehenen Transportbox untergebracht werden und während des gesamten Fluges darin bleiben müssen. Ebenfalls in einer Transportbox, aber im unkomfortablen Frachtraum, fliegen alle Vierbeiner, die größer als die jeweils vorgegebenen Standardmaße sind.

Mit dem Zug unterwegs:

So reisen Mensch und Tier mit der Deutschen Bahn:

  • Hunde, die nicht größer als eine Hauskatze sind, werden in einer Transportbox ohne zusätzliche Kosten befördert.
  • Für größere Hunde zahlen die Besitzer die Hälfte des Ticketpreises und müssen dafür sorgen, dass der Hund angeleint ist und einen Maulkorb trägt.  

Als schwierig betrachten viele Hundebesitzer die nicht vorhandene Möglichkeit, kurz Gassi gehen zu können. Bei einer Zugfahrt erfordert das etwas planerisches Geschick. Längere Zwischenstopps kannst du optimal nutzen, um mit deinem Hund an die frische Luft zu gehen. Wann und wo diese sind, gilt es vorher in Erfahrung zu bringen.

Mit dem Auto unterwegs: 

Das Auto ist für Hundehalter eindeutig die komfortabelste Reisemöglichkeit. Individuell lässt sich die gewünschte Reisetemperatur einstellen und auch die Fenster können abdunkelt werden, sodass unsere Lieblinge vor unerwünschter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Kurzfristige Zwischenstopps sind kein Problem, so kann der Hund seine Notdurft verrichten oder beim Auslauf die Pfoten entspannen. Wichtig ist es aber auch im Auto, den Vierbeiner bestmöglich abzusichern. 

Unabhängig vom Transportmittel sollte man daran denken, dass auch Hunde unter Reisekrankheiten leiden können. Um dem bestmöglich entgegenzuwirken beziehungsweise vorzubeugen, dürfen entsprechende Medikamente in der Reiseapotheke nicht fehlen und man sollte den Zustand des Tieres ganz genau im Auge behalten. 

3. Die Einreisebestimmungen

Neben dem implantierten Chip ist der Heimtierausweis absolute Pflicht. Bei diesem lassen sich die Impfungen entnehmen und auch Rückschlüsse über die letzten Tollwutimpfungen ziehen, die wichtig für die Einreise in bestimmte Länder sind. Da die Bestimmungen sich – auch innerhalb der EU – unterscheiden, solltest du dich unbedingt über die Vorgaben des Ziellands informieren.

4. Packliste für den Vierbeiner

Diese Dinge sollten auf der Reise mit deinem Hund nicht fehlen:

  • Tierische Reiseapotheke (Zeckenzange, Insektenspray, etc.)
  • Wasser- und Futternapf
  • Futter, Leckerlis und Knochen 
  • Wasserflasche und Napf für unterwegs
  • Maulkorb
  • Spielzeug
  • Doggybags
  • Pflegeprodukte: Shampoo, Bürste, Kamm, Kokosöl, Pfötchenpflege, etc. 
  • Transportbox
  • Hundebett
  • Leine und Halsband beziehungsweise Geschirr
  • Namensschild mit Kontaktdaten 
  • Handtücher
  • In Erfahrung bringen, wo sich vor Ort ein Tierarzt befindet

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